Auf den Blog gekommen

Kleine Einblicke gefällig? Bitte sehr: Ein- und Ausdrückliches meiner Arbeit zum Nachlesen.


Lebenserfahrung

Komplimente zu bekommen ist schön. Noch schöner ist es, wenn sie von pubertierenden Jungs kommen:

 

"Ich fühle mich jetzt, als hätt' ich die Lebenserfahrung eines 30jährigen."

 

Es hat den Anschein, als konnte mein heutiger Sexualpädagogik Workshop bei ihm einiges an Druck und Zukunftsängsten abbauen. Fein so! Entspannt lebt und liebt es sich besser ;-)

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Real Life vs Porn

Die Sexgöttin im eigenen Bett

"Er will haben, dass ich sofort komme und dann am besten gleich nocheinmal" sagt sie und sitzt mir dabei leicht geknickt gegenüber. Im Laufe des weiteren Gesprächs erfahre ich noch mehr Wünsche und Vorstellungen des Herren an die Dame, alle frappant an jedes x-beliebige Pornofilmchen erinnernd. Verstehen Sie mich nicht falsch, liebe/r LeserIn, hier werden nicht etwa gerade ein Bösewicht und ein armes Opfer eingeführt. Die gibt es hier nicht. Was es aber schon gibt sind Missverständnisse, Verwirrungen und Unwissenheit.

Manchen Menschen fällt es leicht und manchen schwer, für wenige ist es fast unmöglich den Unterschied zwischen Fiktion und Realität zu erkennen. Aber ganau darum geht es hier. Wenn ich versuche Porno in meinem eigenen Bett nachzustellen stoße ich unweigerlich an Grenzen. Nicht so sehr in der Machbarkeit - Sextechniken und diverse Utensilien sind nicht das Problem - sondern im Grad der Erfüllung, die dieser Versuch bringt.

Das liegt daran, dass all die Geilheit und Extase, die ich im Porno zu sehen bekomme GESPIELT ist! Natürlich kann es sein, dass die Darsteller erregt sind und die Situation als geil empfinden (hoffentlich - dann fällt ihnen vermutlich das Arbeiten leichter), aber es ist ihr Auftrag, diese Erregung für die Kamera ZUR SCHAU ZU STELLEN. Je besser das jemand kann, desto erfolgreicher wird er in diesem Job sein.

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